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Marcel Fischer Cup

In letzter Minute Final riskiert

Die Black Stars kassierten in der letzten Minute gegen Solothurn den Ausgleich zum 1:1 und riskierten damit die Teilnahme am Final.

Ruhig begaben sich Spieler und Staff nach dem Schlusspfiff Richtung Kabine. Auch Cheftrainer Branko Bakovic mochte sich nicht gross ärgern – zumindest nicht laut. Ihnen war aber schon bewusst, dass sie durch das Nachlassen und unnötige Gegentor den Einzug ins Endspiel gefährdeten.
Die Basler begannen überzeugend. Mit dabei der lange verletzte Topskorer Suleyman Turkes. Black Stars hatte die neu von Thomas Binggeli trainierten Solothurner im Griff und waren um und im Strafraum präsenter. Solothurn hatte in der ersten Hälfte kaum gefährliche Aktionen und es schien, als sei es bloss eine Frage der Zeit, bis die Basler die Führung ausbauten. Der Treffer gelang ihnen in der 22. Minute, als Alexandre Edwige eine Flanke von Robin Hänggi wuchtig per Kopf in die Maschen setzte.
Gerade in dieser Hälfte wurde klar, dass für die Spielweise von Black Stars der Kunstrasen zu klein ist. Die massierte Spieleransammlung im Strafraum machte ein Durchkommen nicht einfach.
Nach dem Seitenwechsel wurden die Solothurner besser und gefährlicher. Sie gewannen Zweikämpfe und beschäftigten die Defensive der Basler. Allerdings schien der Elan abzuflauen und Black Stars dem sichern Sieg entgegen zu gehen. In den letzten Minuten machte Solothurn jedoch nochmals Druck, dennoch war der Ausgleichstreffer in der 60. Minute nicht zwingend. Steven Oberle wehrte einen Ball ab, doch gegen den Schuss von Hannes Hunziker war er machtlos.

Turkes ärgerte sich nach dem Match über das Remis. «Wichtiger für mich ist aber, dass ich wieder spielen kann. Das jetzt ist mein drittes Spiel nach meiner Verletzung. Am Dienstag konnte ich gegen den FC Basel gar ein Tor erzielen. Ich bin seit 2,5 Wochen im Training, brauche natürlich noch Zeit. Aber es geht immer besser.»