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Ernst Lips feiert seinen 70. Geburtstag

Jordi Küng 06.11.2019

Am Donnerstag darf ein Mann, der seit jeher dem FC Black Stars in diversen Funktio­nen verbunden ist, seinen runden Geburtstag feiern. Die Rede ist von Ernst Lips.

 

Er wird 70 Jahre alt. Oder «jung»(geblieben), denn obwohl er seit fünf Jahren als offizieller Pensionär gilt und somit die wohlverdiente AHV bezieht, ist Ernst weiterhin aktiv. Sei es, dass er noch Zeitungen verträgt – und vor allem, weil er auf der «Blägg»-Matte nicht ein­fach ein steter Gast ist, sondern dort mithilft, wo gerade Not am Mann ist.

 

Dass der FC Black Stars seit jeher, auch in der regionalen 2. Liga, über ein superbes Matchprogramm verfügt, ist das alleinige Verdienst von Ernst Lips. Sicher, als ehemaliger Schriftsetzer bei Tamedia (respektive Tages Anzeiger) hat er eine Affinität zum gedruckten Wort. Aber auch im Umfeld der 1. Mannschaft ist er stets anzutreffen – ohne ihn würde ein ganz grosses Stück «Blägg» fehlen.

 

Ja, der Ernst ist noch aus einer Zeit, wo man die Liebe zu einem Verein nicht mit «was er­halte ich?» definiert, sondern vielmehr sagt: «Wo kann ich noch helfen?» Vereine, die auf keinen Herrn Lips zählen können, verschwinden in der Regel mit der Zeit von der Bildflä­che.

 

Am Donnerstag würdigt der «Blägg»-Vorstand um Sportchef Peter Faé die 70 Lenze von Ernst Lips. Man darf ruhigen Gewissens zum Apéro abends erscheinen – und muss nicht mit leeren Händen kommen. Ein kleines Präsent dokumentiert die Wertschätzung, die Ernst Lips von allen Blackstarianern, vom Jüngsten bis zum ältesten Ehrenmitglied, erfah­ren wird.

 

Auch meine Wenigkeit, die seit einigen Jahren mit am Matchprogramm arbeiten darf, wünscht Ernst Lips weiterhin alles Gute, Zufriedenheit und vor allem Gesundheit. Auf dass er noch viele Jahre auf dem Sportplatz Buschweilerhof sein darf und die Matchbesucher, sowohl vom Fanionteam wie auch die von der 2. Mannschaft, das einzigartige Matchpro­gramm in Händen gedrückt bekommen. Denn zu einem Match der «Schwarz-Sterne» ge­hört Ernst Lips und sein Matchprogramm, wie das Amen in der Kirche, dazu.