FC Black Stars 1907
 
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Black Stars mit Heim-Remis gegen Schötz

1:1 trennten sich die Black Stars und Schötz im Nachtragsspiel. Ein Ergebnis, das aufgrund des Spieles in Ordnung geht. Ärgerlich für die Basler war dabei, dass man kurz nach der Pause den Ausgleich hinnehmen musste, weil man gedanklich offensichtlich noch in der Kabine weilte.

Branko Bakovic war sauer nach dem Abpfiff. Der Trainer, der immer noch etwas Lob für sein Team findet, auch wenn ein Spiel verloren ging, ärgerte sich. «Müssen den Punkt nehmen, weil wir auch nicht mehr verdient hätten. Der Ausgleich nervt mich, weil wir da nicht parat waren. Wir hatten auch keine Ruhe im Spiel, zu viele Ungenauigkeiten. Zudem waren wir in vielen Aktionen schlicht zu langsam, so dass im Ansatz gute Aktionen nicht zu Ende gespielt werden konnten.»

Die Innerschweizer machten zu Beginn Pressing, wollten die Black Stars zu Fehlern zwingen. Daraus resultierte ein Spiel mit vielen Zweikämpfen, aber wenig Aktionen in Tornähe. Das änderte sich bald, denn die Basler kamen besser zurecht und in der 12. Minute zu einer schönen Aktion, die zu einem Eckball führte. «Das ist unser Spiel, so haben wir in der Vorbereitung gespielt. Schnell, direkt und den Abschluss suchen.» Für Bakovic fand das jedoch zu wenig statt. In der 26. Minute ging das Heimteam in Führung. Denis Pergjoka wurde lanciert und der Stürmer spielte den Ball über Torhüter Noel Kissling hinweg ins Tor. Die «Sterne» schienen auf dem Weg zu einem Sieg, doch dann veränderte eine Aktion das Spielgeschehen. In der 34. Minute tauchte Yanick Rapelli plötzlich alleine vor Steven Oberle auf. Der Goalie konnte abwehren und die restliche Aktion war von Schötz ungenügend gespielt. Aber diese Aktion weckte die Gäste, die nun plötzlich mehr Ballbesitz hatten. In der 40. Minute kann Jessy Nimi halbrechts freistehend aufs Tor schiessen. Oberle wehrt ab. Dann war Nikola Mijatovic zweimal Ausgang einer gefährlichen Aktion für Schötz. Zuerst mit einem Freistoss und dann mit einem Eckball. Die letzte Möglichkeit vor der Pause hatte aber das Heimteam. Nach einer hohen Hereingabe von der rechten Seite kam Tobias Mumenthaler am hinteren Fünferecke freistehend zum Abschluss.

Die beiden Teams waren dann kaum wieder auf dem Feld, als die Gäste jubelten. Es war eine ähnliche Szene wie sie die Basler vor der Pause hatten. Flanke von der rechten Seite und am hinteren Fünfereck musste Nando Bühler nur noch den Fuss zum Ball bringen. Die Basler mussten das erst verdauen, kamen dann aber doch wieder in die Partie. Pergjoka brachte in der 51. Minute den Ball aus wenigen Metern nicht über den Goalie. Auf der Gegenseite rettete «Blägg» der Pfosten. In der 70. Minute zog Mumenthaler auf der rechten Seite los, legte das Spielgerät zur Mitte, wo Yves Jankowski gerade noch geblockt werden konnte. Acht Minute später hatte Mumenthaler den Matchball auf dem Fuss. Nach einem flachen Zuspiel in den Strafraum brachte der Basler jedoch den Ball nicht am Goalie vorbei. Ein Direktschuss wäre vermutlich erfolgreicher gewesen. Kurz vor dem Abpfiff hatten die Black Stars dann noch Glück, als Bühler mitten durch die Abwehr spazierte und beinahe einen Elfmeter herausgeholt hätte.

«Wir können, nein, wir müssen mit dem Unentschieden leben. Wir alle wissen, dass wir es besser können. Bereits am Sonntag haben wir hier ja die Gelegenheit, es zu beweisen. Denn gegen Concordia wird diese Leistung nicht reichen», so Branko Bakovic.